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Solarflugzeug schafft Höhenrekord

Noch 20 Jahre Angst?

Diejenigen, die wie Georg W. Bush eine Klimakatastrophe leugnen, sehen immerhin die Gefahr der Energieverknappung als so ernst an, dass sie eine Sicherung der Erdölversorgung ihres Staates mit politischen und militärischen Mitteln ins Auge fassen.
Zur Sicherung der Energieversorgung ist den Industrienationen schon immer jedes Mittel recht gewesen.
Die von den Vertretern der Atomenergie genährte Hoffnung, durch Kernspaltung dem Energieproblem zu entgehen, wird von der Mehrheit nicht geteilt.
Nun, nach den Terroranschlägen in New York und Washington, wird zudem immer deutlicher, wie gefährlich dieses Konzept ist. Ein Anschlag auf eine der großen Energie-Kathedralen des Landes kann nicht mehr ausgeschlossen werden; die Sicherheitsbehörden – auch der deutsche Bundesnachrichtendienst – warnen immer wieder.
Doch Untergangstimmung ist nicht angesagt, denn es gibt eine reelle Chance! Die drei genannten Gefahren – Terroranschläge auf Atomanlagen, Klimakatastrophe und Kampf um die fossilen Energiereserven – sind vermeidbar, wenn die entsprechenden Politiker zur Einsicht kommen, dass die Erneuerbaren Energien einen vollwertigen Ersatz für die Konventionellen Energien darstellen.
Denn Einsatz für die Erneuerbaren Energien ist Friedensdienst.

Quelle: Solarbrief 3/02 des Solarenergie-Fördervereins

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„Das Ende des Lebens auf unserem Planeten ist vorstellbar geworden. Die Schöpfung stirbt langsam. Sie muss nicht im atomaren Blitz untergehen, der die Ozeane zum Kochen, die Gebirge zum Schmelzen bringt. Sie kann an unserer Verachtung der Schöpfung und an unserem Egoismus zugrunde gehen.

Mit Appellen ist nichts zu erreichen, wir kennen ihr Elend, ihre Wirkungslosigkeit. Wenn überhaupt, dann kann nur eine tatkräftige und phantasievolle Politik etwas ändern, die bereit ist, sich zunächst den Wirkungsraum zurückzuholen, den Wirtschaft und Industrie ihr abgenommen haben.

Es gibt kein Abonnement auf die Ewigkeit, und es gehört nicht einmal viel Phantasie dazu, sich die Erde unbelebt vorzustellen, von Staub bedeckt, den kalte Winde vor sich hertreiben. Ein Grabstein für diese Zeit könnte die Inschrift tragen: Jeder wollte nur das Beste – für sich ...“

(Siegfried Lenz, Auszüge aus der Dankesrede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Frankfurt 10.10.1988).

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